Veroeffentlicht Feb 25, 2026 Aktualisiert Feb 25, 2026

Planner 5D für Immobilien (DE): Funktionen, Preise & Alternativen für Exposés und Virtual Staging

Planner 5D im Immobilienmarketing: Funktionen, sinnvolle Use Cases für Exposés, Lizenz-Checkpoints, Grenzen und Alternativen wie HomeByMe & KI.

Planner 5D für Immobilien (DE): Funktionen, Preise & Alternativen für Exposés und Virtual Staging
Property-Glow Redaktion
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Wir schreiben über Immobilienvisualisierung, virtuelle Renovierung und Tools für Makler, Home Stager und Marketing-Teams.
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Wenn du als Makler schnelle Visuals für ein Exposé brauchst, stößt du früher oder später auf Planner 5D. Das Tool positioniert sich als 2D/3D-Raumplaner: Grundrisse erstellen, Möbel platzieren, Räume im Stil verändern und daraus Renderings ableiten.

Im Immobilienkontext ist die wichtigste Frage weniger „Kann das Tool schöne Bilder?“, sondern: Passt der Output zu deinem Ziel (Grundriss, Konzept, Variante) – oder brauchst du fotorealistische Visuals auf Basis echter Objektfotos (Virtual Staging / Renovierungs-After)?

In diesem Artikel bekommst du eine praxisnahe Einordnung: für wen Planner 5D sinnvoll ist, wo Grenzen liegen, worauf du bei Preisen/Lizenzen achten solltest und welche Alternativen (z. B. HomeByMe / homebyme oder KI-Ansätze) je nach Workflow besser passen.

Für wen ist Planner 5D im Immobilienkontext sinnvoll?

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Makler: schnelle Visuals fürs Exposé

Planner 5D ist besonders hilfreich, wenn du schnell Varianten zeigen willst, ohne CAD- oder BIM-Prozess:

  • Raumaufteilung „Wie könnte es aussehen?“ (z. B. offene Küche vs. separate Küche)
  • Möblierungsvarianten (Studenten-Apartment, Familien-Layout, Homeoffice)
  • Orientierung für Interessenten bei leerstehenden Objekten (besseres Raumgefühl als nur ein leerer Grundriss)

Wichtig: Der Nutzen ist am größten, wenn du Konzept-Renderings kommunizierst (Ideen/Varianten) und nicht „so ist es wirklich“.

Home Stager: Konzept-Layouts & Stilrichtungen

Für Home Stager kann Planner 5D als Moodboard- und Layout-Tool funktionieren:

  • Stilrichtungen testen (modern, skandinavisch, klassisch)
  • Farbharmonien und Proportionen grob evaluieren
  • Kundenabstimmung: „Welche Richtung bevorzugen Sie?“

Wenn du stärker aus der Perspektive von Staging denkst, lohnt sich ergänzend der Kontextartikel: Homestaging: Definition & Einsatz und als Begriffsklärung Was bedeutet „staged home“?.

Renovierungs-/Handwerksbetriebe: frühe Ideen, keine Ausführungsplanung

Für Betriebe aus Renovierung/Innenausbau kann Planner 5D ein Tool sein, um frühe Visuals zu erstellen:

  • Grobe Material-/Stilrichtung visualisieren
  • Raumwirkung vorab diskutieren (z. B. Bad-Neugestaltung, Küchenlayout)

Aber: Es ersetzt keine Ausführungsplanung (Maßketten, Detailanschlüsse, Normen, technische Zeichnungen). Nutze es als „Pitch-/Konzept-Ebene“.

Was kann Planner 5D (kurzer Überblick)

Planner 5D ist ein Raumplaner („5d planner“ wird häufig als Suchvariante genutzt), der 2D-Grundrisse und 3D-Modelle aus demselben Projekt erzeugt. Im Immobilienmarketing ist das vor allem ein Konzept- und Grundriss-nahe Workhorse.

Grundriss/Room-Planning (2D/3D)

Typische Funktionen:

  • Wände/Räume anlegen, Maße setzen
  • Wechsel zwischen 2D-Plan und 3D-Ansicht
  • Zonen planen (Wohnen/Essen/Arbeiten) und Laufwege prüfen

Praxis-Tipp für Makler: Wenn du einen floor plan creator suchst, kläre zuerst, ob du primär schnelle Exposé-Grafiken brauchst (orientierend) oder maßlich belastbare Pläne (z. B. für Umbauplanung).

Bibliothek/Objekte & Styles

Der größte Hebel für schnelle Ergebnisse ist die Objektbibliothek:

  • Möbel/Leuchten/Deko als Platzhalter für Proportionen
  • Styles, um Räume „wohnlich“ zu machen
  • Varianten per Duplikat (z. B. „möbliert“ vs. „Homeoffice“)

Für Exposés funktionieren oft schon „neutrale“ Sets: wenige, realistische Möbel, kein überladenes Styling.

Rendering/Visualisierung: was ist realistisch, was nicht?

Planner 5D kann Renderings erzeugen, die für Konzeptdarstellungen gut funktionieren. Realistisch ist aber nicht automatisch fotorealistisch.

Was meist gut klappt:

  • Raumgefühl, Blickrichtungen, Proportionen
  • Stilvarianten (hell/dunkel, modern/klassisch)

Was oft an Grenzen stößt:

  • Exakte Materialanmutung wie im echten Objekt
  • Identische Perspektive wie ein konkretes Foto vor Ort
  • Bestandsdetails (Heizkörper, Fensterprofile, spezielle Böden) ohne aufwändige Nacharbeit

Preise & Lizenzfragen: worauf sollten Teams achten?

Kostenlose vs. bezahlte Pläne (allgemein halten, ohne konkrete Zahlen falls unsicher)

Bei Tools wie Planner 5D ist die Preislogik oft so aufgebaut:

  • Free/Basic: Einstieg, eingeschränkte Bibliothek/Export/Qualität
  • Paid/Pro: mehr Assets, höhere Renderqualität, zusätzliche Exporte
  • ggf. Business/Team: Verwaltung, kommerzielle Nutzung, Kollaboration

Für Immobilien-Teams zählt weniger der „Monatspreis“, sondern die Frage: Wie viele Objekte/Exposés pro Monat musst du produzieren und wie standardisiert soll der Output sein?

Kommerzielle Nutzung von Renderings/Assets: typische Stolpersteine

Checkliste, bevor du Renderings in Inseraten, Exposés oder Social Ads nutzt:

  • Erlaubt die Lizenz kommerzielle Nutzung der Renderings?
  • Gibt es Einschränkungen für Objekte/Assets (z. B. Premium-Modelle)?
  • Darfst du Bilder in Kundenprojekten verwenden (Agentur/Studio-Use Case)?
  • Dürfen Renderings in Portalen (z. B. ImmoScout/Immonet) veröffentlicht werden?

Wenn du unsicher bist: In Marketing-Workflows ist „kostenlos“ oft teurer, wenn du später Assets austauschen oder Renderings zurückziehen musst.

Mehrbenutzer/Team-Workflows (falls relevant)

Für Maklerbüros/Franchises sind diese Punkte entscheidend:

  • Projekt-Ordnerstruktur (pro Objekt/Listing)
  • Rechte & Rollen (wer darf final exportieren?)
  • Wiederverwendbare Templates (Branding, Standardmöblierung)

Wenn dein Team viele Listings parallel bearbeitet, kann ein Tool mit sauberer Kollaboration wichtiger sein als „noch bessere Render-Qualität“.

Stärken & Grenzen für Immobilien-Exposés

Stärken: Raumaufteilung, Varianten, schnelle Konzepte

Planner 5D ist stark, wenn du Entscheidungen und Potenziale kommunizieren willst:

  • „So könnte der Raum möbliert wirken“ (insbesondere bei leerstehenden Objekten)
  • „So wäre ein Umbau denkbar“ (z. B. Wand entfernen, Essbereich integrieren)
  • Variantenvergleich: 2–3 Layouts für unterschiedliche Zielgruppen

In Exposés ist das ideal als klar gekennzeichnete Visualisierung/Beispielmöblierung.

Grenzen: Foto-Realismus vs. echte Objektfotos, Perspektive, Bestandstreue

Die häufigsten Fallstricke im Immobilienmarketing:

  • Perspektive passt nicht zum realen Raumfoto → wirkt „fremd“
  • Bestandsdetails fehlen → Interessenten merken Abweichungen
  • Fotorealismus reicht nicht für „After“-Visuals, die wie echte Fotos wirken

Abgrenzung: Klassisches (oder virtuelles) Staging ist in der Regel stärker darauf ausgelegt, ein Objekt verkaufspsychologisch zu inszenieren und die Darstellung nah an der Realität zu halten. Als Einstieg/Definition siehe: Homestaging: Definition & Einsatz.

Alternativen zu Planner 5D für Immobilien (kurze Vergleichstabelle)

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Wenn du bei Planner 5D an Grenzen stößt, sind Alternativen oft nicht „besser“, sondern besser passend zum jeweiligen Output.

HomeByMe (Fokus: 3D/Interior)

HomeByMe / homebyme ist eine häufig genannte Alternative im 3D-Interior-Bereich. Es kann sinnvoll sein, wenn du mehr Fokus auf Interior-Visualisierung legst und ein Tool suchst, das sich stark auf Einrichtungsszenen konzentriert.

Andere Raumplaner-Apps (Kategorie, nicht als vollständige Liste)

Neben Planner 5D und HomeByMe gibt es viele Raumplaner-Apps je nach Endgerät und Workflow. Wenn du einen breiteren Überblick suchst, lies den Guide: Raumplaner-Apps (Vergleich).

Optional (EN-Ressource, falls du international arbeitest): Floor planner for real estate agents (EN).

KI-Ansatz: Foto → ‚After‘-Bild für Renovierungs-/Staging-Ideen

Wenn dein Ziel ist: aus einem echten Bestandsfoto ein „After“-Bild zu erzeugen (Renovierungsidee, Virtual Staging), ist ein KI-Workflow oft näher am benötigten Output als ein klassischer 5D planner.

  • Input: reales Foto (statt Grundriss)
  • Output: „After“-Visual in ähnlicher Perspektive
  • Ideal für: leerstehende Räume, Renovierungsvarianten, schnelle Staging-Ideen

Mehr dazu: KI-Raumgestaltung für Immobilien.

Vergleichstabelle: Planner 5D vs. Alternativen (für Immobilien)

Option Zweck Typischer Input Typischer Output Ideal für
Planner 5D Raumplanung & Varianten Grundriss/Skizze, Maße 2D/3D-Konzept, Renderings Exposé-Visuals, Layout-Optionen
HomeByMe (home by me) 3D-Interior & Einrichtung Grundriss/Room-Setup 3D-Interiorszenen Einrichtungskonzepte, Stilvarianten
Raumplaner-Apps (Kategorie) Schnellplanung je nach App Skizze/Grundriss 2D/3D je nach Tool Mobile Workflows, schnelle Entwürfe
KI Foto→After Renovierung/Staging aus Fotos Bestandsfoto Fotobasiertes After-Bild Virtual Staging, Renovierungs-Ideen

Wie wählt man das richtige Tool? (Entscheidungskriterien)

Ziel: Grundriss vs. fotorealistische Visuals

Frage dich zuerst:

  • Brauchst du Orientierung & Layout (Grundriss/3D-Konzept)? → Raumplaner wie Planner 5D
  • Brauchst du verkaufsnahe After-Visuals (wie ein Foto)? → eher KI-/Staging-Ansatz

Input: Plan/Skizze vs. Foto

  • Wenn du verlässliche Maße/Grundrissdaten hast: Raumplaner sind effizient.
  • Wenn du „nur“ Fotos hast und schnell After-Bilder brauchst: Foto-basierte Workflows sind oft schneller.

Speed/Volumen (viele Listings)

Bei hohem Listing-Volumen zählen:

  • Templates & Wiederverwendbarkeit
  • Schnelle Variantenproduktion (2–3 pro Objekt)
  • Klarer Freigabeprozess (wer exportiert final?)

Konsistenz fürs Branding (Look & Feel)

Für Agenturen/Franchises wichtig:

  • Einheitliche Kamerawinkel/Renderstile
  • Wiederkehrende Farbpalette und Möblierungslogik
  • Wiedererkennbare Darstellung über alle Exposés hinweg

Key takeaways

  • Commercial-intent beantworten: klare Kriterien, wann Planner 5D passt und wann nicht.
  • Im Immobilienkontext abgrenzen: Grundriss-/Konzepttool vs. fotorealistisches Staging/‚After‘-Visuals aus Fotos.
  • Vergleich kompakt halten: 1 Tabelle + kurze Bullet-Pros/Cons, um Snippet-Chance zu erhöhen.
  • E-E-A-T: praxisnahe Szenarien (Exposé, Inserat, Renovierungs-Optionen) statt generischer Interior-Design-Tipps.

FAQ

Ist Planner 5D für Immobilien-Exposés geeignet?

Ja, wenn du Konzept-Visuals (Layout, Möblierungsbeispiele, Varianten) zeigen willst. Für „wie fotografiert“-Darstellungen ist es oft nicht die beste Wahl.

Worin unterscheidet sich ein Raumplaner von Virtual Staging?

Ein Raumplaner erstellt Visuals aus Grundriss/Modell. Virtual Staging arbeitet typischerweise auf echten Objektfotos und erzeugt daraus eine realitätsnähere, verkaufsorientierte Darstellung.

Welche Alternative zu Planner 5D ist besser für Makler?

Das hängt vom Ziel ab: Für Interior-Konzepte kann HomeByMe passen; für fotobasierte Renovierungs- oder Staging-Ideen ist ein KI-Workflow oft geeigneter. Einen breiten Überblick gibt es im Raumplaner-Apps (Vergleich).

Kann ich mit Planner 5D fotorealistische ‚After‘-Bilder erzeugen?

Du kannst hochwertige Renderings erstellen, aber sie sind meist modellbasiert und nicht identisch mit der Perspektive/den Details echter Fotos. Für echte „After“-Bilder aus Bestandsfotos ist ein Foto→After-Ansatz oft näher am Bedarf.

Was ist besser: Grundriss-Tool oder KI-Raumgestaltung aus Fotos?
  • Grundriss-Tool: besser für Layout-Planung, Varianten, Orientierung.
  • KI aus Fotos: besser für schnelle, fotonahe After-Visuals für Marketing.

Wenn du primär mit Fotos arbeitest, starte hier: KI-Raumgestaltung für Immobilien.